Lesefutter: tolle Kochbücher zum Verschlingen

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Angefangen hat Alles in Kindheitstagen mit dem intensiven Studium von Tiefkühlprospekten. Toll inszenierte Bilder von leckerem Essen sind faszinierend und ich bin ein begeisterter (und regelmäßiger) Konsument von „Food Porn“. Auch wenn ich eher selten ein Gericht direkt nach Rezept koche, so sind Kochbücher (neben den Essensbildern) auch eine gute Quelle für neue Ideen oder oftmals einfach nur ein besserer Zeitvertreib als ein spannender Roman.

Hier ist eine kleine Aufstellung meiner Lieblingskochbücher:

How to Grill – Das Buch habe ich in San Francisco am Flughafen von meinen letzten Dollars gekauft und auf dem 12 stündigen Rückflug von vorne bis hinten verschlungen. Tolle Bilder und gute Erklärungen machen das Buch von Steve Raichlen für mich zu einem Standardwerk wenn es ums ausgefallenere Grillen geht. In die deutsche Übersetzung (Barbecue – die richtigen Techniken) haben sich leider einige Fehler eingeschlichen, greift lieber zum Original.

Peace, Love & Barbecue – Mike Mills, mehrfacher Sieger beim Memphis in May und dem Jack Daniel’s Invitational, gibt einen Einblick in seine Welt des Barbecue. Das Buch besteht nicht nur aus Rezepten und Fotos, sonder er teilt auch noch viele kleine und große Ankedoten von Wettkämpfen und aus dem Alltag seiner zahlreichen Restaurants. Allein für das Rezept für den Magic Dust Dry Rub lohnt sich der Kauf dieses Buchs!

The Bread Bakers Apprentice – Nicht nur Rezepte sondern vielmehr ausführliche Erklärungen über Hydratation von Teigen, lange Teigführung und  die Chemie hinter einem tollen Brotteig machen dieses Buch zu etwas  Besonderem. Sehr empfehlenswert für alle, die das Mysterium Teig verstehen lernen möchtet. Der Fokus liegt allerdings auf Weissbroten, Sauerteige und Körnerbrote sind etwas zu knapp behandelt und das „Pumpernickel“-Rezept hat leider mit richtigem westfälischen Pumpernickel mal gar nix zu tun.


Das saugute Kochbuch (früher: Schwein und Sohn) – Ein Schlachttag in einem kleinen Dorf in Frankreich. Der Autor beschreibt toll die Atmosphäre und erinnert sich an seinen ersten Schlachttag vor 30 Jahren. Die Rezepte im zweiten Teil des Buchs verwenden dann natürlich das ganze Tier von Kopf bis Fuß. es gibt Rezepte vom Wursten bis zum Festtagsbraten und aufgelockert wird das Ganze durch klasse Zeichnungen und stimmungsvolle Bilder.


Das grosse Buch vom Fleisch – Ein Muss für das Bücherregal eines jeden Karnivoren. Zunächst werden Geschichte & Hintergründe zu Fleisch als Lebensmittel erklärt, anschliessend gibt es einen Überblick über die gängigsten Garmethoden, so ziemlich alle Fleischzuschnitte und natürlich Unmengen an Rezepten mit tollen Bildern. Das Beste sind aber die immer wieder eingestreuten „Küchengeheimnisse“ – extrem interessante und lehrreiche Artikel zu den unterschiedlichsten Themen rund ums Fleisch.


The Professional Chef – Das Lehrbuch für Köche in der Ausbildung beim Culinary Institute of America. Von Warenkunde zu Messerskills über Grundsaucen bis hin zu konkreten Rezepten für Hauptgerichte, Beilagen und Desserts wird hier auf über 1200 Seiten eigentlich jedes relevante Thema in der Küche abgedeckt. Das Nachschlagewerk für die Küche!

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