In-n-Out Burger, San Francisco

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Während die meisten Fast Food Ketten nur auf Expansion und Gewinn abzielen, gibt es auch noch löbliche Ausnahmen. In-N-Out hat nur Restaurants an der Westküste der USA, damit der Kühltransporter die ungefrorenen Patties direkt von der Produktion zu den einzelnen Filialen ausliefern kann. Trotz der geringen Verbreitung hat sich durch die gute Qualität eine große Fangemeinde gebildet. Das eigentlich einfach gehaltene Menü (nur Burger, Fritten und Getränke) mit einigen versteckte Zusatzoptionen („secret menu“) hat wohl seinen Teil zum Erfolg beigetragen. Schon lange warte ich auf meinen ersten Besuch bei In-N-Out und somit war klar, dass meine Eltern eine genaue Anweisung für den Besuch auf ihrer letzten USA Reise bekommen haben.

Gegessene Gerichte:

  • Double Double (Animal Style)
  • Fries well done
  • Rootbeer Float

Webseite:

http://www.in-n-out.com/
[flexiblemap address=“333 Jefferson StreetSan Francisco CA 94133 United States“ zoom=14 showinfo=false width=650 height=200]

Das Lokal, direkt an Fisherman’s Wharf, machte einen eher sterilen Eindruck – weiße Tische mit roten Stühlen – und bequem ist das Mobiliar auch nicht. Die Möbel sind am Boden festgeschraubt und passen wohl nur für Leute mit absoluten Standardmaßen. Also lieber direkt die Bestellung aufgeben, als lange rumzusitzen.

Das Bestellen ging fix, aber nur, weil ich alles vorher aufgeschrieben hatte, angeschlagen standen nur die normalen Burger, nix mit animal style oder fries well done, auch root beer float musste man schon kennen [Anmerkung: das nennt sich ja nicht umsonst „secret menu“]. Dann etwa 20 Minuten warten, bis unsere Nummer aufgerufen wurde, obwohl es nicht sooo voll war. Das lag wohl u.a. daran, dass alles ganz frisch zubereitet wurde, wie man beobachten konnte. Der double-double animal style war sehr lecker, gutes Fleisch, guter Käse, gute Gemüsezutaten (Salat, Tomate, Gurke, Röstzwiebeln).

Aber die french fries well done waren unter aller Kanone!! Sie waren so hart und durchgebraten, dass 80 % nicht genießbar waren. Der Rootbeer-float war wohl eher als Nachtisch gedacht, ein Drittel Getränk, zwei Drittel float, also Eis. Es gab aber keinen Löffel, mit dem man das Eis hätte aufessen können, also musste man warten, bis es geschmolzen war. Rootbeer muss man mögen, ich fand, es schmeckte künstlich und parfümiert.

Kostenpunkt alles zusammen ca. 14 Dollar, leider haben sie mir meine Quittung beim Abholen der Sachen wieder abgenommen.

Was war gut?

Der Burger „Animal Style“: Ein Burger nach Wahl mit hand-gerupftem Salat, Tomate, einem extra mit Senf gegrillten Burgerpatty, Gewürzgurke, extra Sauce und gegrillten Zwiebeln.

Was kann noch verbessert werden?

Etwas mehr Ambiente gibt es selbst bei anderen Fast Food Restaurants der Konkurrenz. Wenn die Stühle dann auch noch festgeschraubt sind und keine bequeme Sitzposition zulassen, wird der Besuch meist ziemlich kurz bleiben

Und sonst?

Das komplette, inzwischen als „not so secret“ bezeichnete „Geheimmenü“ wurde ausgiebig von Serious Eats getestet: http://aht.seriouseats.com/archives/2011/03/the-in-n-out-survival-guide-we-ate-every-single-item-on-the-secret-menu.html

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