Smoky Doky, Remagen-Oberwinter

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Ein überdimensionales, freundliches Schwein weist den Weg in den nett eingerichteten Laden. Raucharoma liegt in der Luft und in einem schicken Kühlschrank mit Glastür locken gekühlte Getränke (u.a.: Newcastle Brown Ale). Die Speisekarte ist übersichtlich, enthält aber vor allen Dingen DIE amerikanischen BBQ-Klassiker, wie Rinderbrust (Beef Brisket), Schweine- und Rinderrippchen sowie Pulled Pork-Burger.

Gegessene Gerichte:

  • Beef Brisket mit Ofenkartoffel und Sour Cream und BBQ-Sauce – 7€
  • Rinder Ribs mit Pommes und Kräuterjus 9€
  • SpareRibs mit Wedges und Sour Cream 6,50€

Webseite:

http://www.smokydoky.com

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Durch die Sendung „Die Kochprofis“ wurde ich vor etwa einem Jahr auf den Grill-Imbiss in Remagen mit speziellem amerikanischen Räucherofen aufmerksam. Da ein befreundetes Pärchen in der näheren Umgebung von Remagen wohnt, stand der Besuch des Smoky Dokys schon länger auf der ToDo-Liste.

Mein erster Gang war das Brisket, zusammen mit einer Ofenkartoffel und BBQ-Sauce. Das Brisket war sehr zart und hatte ein angenehmes Raucharoma, erinnerte aber in der Konsistenz an Sauerbraten. Der Fettanteil war nicht zu hoch und die gereichte BBQ-Sauce passte mit ihrer rauchigen Note und einer guten Mischung aus Süße und Säure gut zum Fleisch. Die Ofenkartoffel war leider deutlich über den Garpunkt hinaus gebacken und entpuppte sich als reichlich trockene Beilage, zudem auch ein Klecks SourCream fehlte, aber nachbestellt werde konnte.

Wenn man schon eine Fahrt aus dem nördlichen Ruhrgebiet auf sich nimmt um gesmoktes Fleisch aus dem Räucherofen zu testen, bleibt es nicht bei einer Portion und daher bestand mein zweiter Gang aus Rinderrippchen, einer Kräutersauce und Pommes.

Abgesehen von dem sehr hohen Fettgehalt der Rinderrippen war dieser Gang optimal. Würzung und Garpunkt waren sehr gut getroffen und die Kräuterjus zeigte sich als ungewöhnlicher aber schmackhafter Begleiter. Meine Frau bestellte als Liebhaberin die SpareRips, zeigte sich aber von Geschmack und Konsistenz wenig überzeugt. „Die kannst du 100 Mal besser“ war ein Kommentar, der mich natürlich sehr freute. Nach einer Geschmacksprobe musste ich meiner Frau aber zustimmen.

Fazit: Das Smoky Doky punktet vor Allem durch sein nettes Ambiente, den guten Service sowie die Einzigartigkeit der angebotenen Speisen. Deutliche Abstriche kamen durch die schlechte Qualität der Beilagen zustande.

Was war gut?

Das Ambiente passt gut zu einem amerikanischen BBQ-Imbiss, stabile Bänke und Tische Laden zum Verweilen ein. Sehr nettes, auskunftswilliges Personal. Echtes BBQ-Geschmack durch den Räucherofen sowie die Low&Slow-Garmethode. Gute Getränkeauswahl!

Was kann noch verbessert werden?

Der Fettgehalt der (Rinder) Rippchen sollte reduziert werden. Die Qualität der Beilagen (Ofenkartoffel/Wedges) muss deutlich gesteigert werden.

Und sonst?

Leider ist es durch die langen Garzeiten von 6-26 Stunden praktisch unmöglich einen BBQ-Imbiss planbar und rentabel zu betreiben, wenn alle Gerichte frisch zubereitet würden. Daher vakuumiert das Smoky Doky das gegarte Fleisch in Portionsgrößen und wärmt diese vor dem servieren auf. Ein Kompromiss, den man eingehen muss, wenn man sich nicht selbst stundenlang an den Smoker stellen möchte und trotzdem klassische, amerikanische BBQ-Spezialitäten genießen möchte.

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