Restaurantbesuch: Bear Steakhouse, Dublin

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Vor kurzem war ich wieder in Dublin, dieses Mal allerdings nicht zum Golfen sondern als Dienstreise. Nach einem anstrengenden Tag im Büro ging es mit den Kollegen natürlich erstmal ins Pub um die Ecke, um den ersten Durst zu stillen. Nach der ein oder anderen Runde Guinness wartete dann ein Tisch im Restaurant von Jamie Heaslip, einem bekannten Rugby Profi, auf uns. Wie es sich für einen hungrigen Rugby-Fleischberg gehört, sind auf der Karte auch nur Fleischberge zu finden. Beste Vorraussetzungen für einen tollen Abend bei dem wir nicht enttäuscht wurden!

Gegessene Gerichte:

  • Onglet – 27.95 EUR
  • Bavette – 39.95 EUR
  • Flank – 34.95 EUR
  • 16oz Rump – 25.95 EUR
  • Fries – 3.95 EUR
  • Cauliflower cheese – 4.50 EUR
  • Cheese n’onion rings – 5.95 EUR
  • Spinach & garlic – 4.50 EUR
  • Million Dollar Fries – 6.50 EUR

Webseite:

http://www.joburger.ie/bear

[flexiblemap address=“ 34/35 South William Street Dublin 2 Ireland“ zoom=“14″ showinfo=false width=650 height=200]

Anstatt jedem Gast sein eigenes Steak zu braten, ist die Idee beim „Bären“ größere Fleischstücke zum Teilen anzubieten. Es gibt zwar auch Einzelportionen, der Fokus ist aber ganz klar auf „einfacheren“ Steaks zu guten Preisen. Flanksteak, Onglet (hanging Tender) und Bavette werden bereits aufgeschnitten auf einer Platte serviert und sind jeweils für 2 bis 3 Personen gedacht. Wer will kann natürlich auch ein ganzes Steak für sich alleine bestellen.

Onglet

Die Steaks haben eine aussen eine kräftige Kruste und sind innen noch schön medium rare. Wer genau hinguckt entdeckt auch einige Salzkristalle – der Küchenchef würzt genau passend vor! Das Flanksteak war sicher nicht schlecht, ich habe aber schon bessere Versionen auf dem eigenen Grill zubereitet. Das Onglet hingegen war super und das Bavette der absolute Hammer. Ein sehr intensiver Fleischgeschmack und dabei noch ziemlich zart.

Bavette

Bei den Beilagen finden sich einige Klassiker wie Spinat mit Sahnesauce und Blumenkohl in Käsesauce. Die frittierten Spezialitäten sind aber einen genaueren Blick wert: Die Zwiebelringe haben eine tolle Kruste und werden nach dem Bad im heissen Fett unter einem Berg frisch geriebenem Parmesan vergraben. Noch besser sind da nur die „Million Dollar Fries“. Hierbei handelt es sich im Prinzip um ein Kartoffelgratin am Stäbchen, das nochmal zum Aufknuspern in die Fritteuse wandert. Das Ergebnis ist eine extrem schmierig-cremige aber sehr leckere Angelegenheit. Auf jeden Fall bestellen und probieren!

Was war gut?

Flanksteak, Onglet und Co. findet man nur selten in Restaurants. Toll, dass sich mal jemand traut Fleischstücke mit intensivem Geschmack zu servieren, anstatt immer auf die Klassiker Filet und Roastbeef zu setzen. Auch wenn die Schnitte auf der Karte als „flavour over tenderness“ ausgewiesen sind, landet das Charolais Rind definitiv nicht als Schuhsohle auf dem Teller.

Was kann noch verbessert werden?

Entweder die Gäste sprechen sich an manchen Tagen ab und bestellen alle nur ein Gericht oder die Planung beim Einkauf kommt leicht durcheinander. Bei meinem ersten Besuch war das „Signature Dish“ Million Dollar Fries ausverkauft und beim zweiten Mal gab es kein Bavette mehr. An einem normalen Wochentag zur Hauptzeit sollte eigentlich jedes Gericht von der bereits relativ kleinen Karte bestellbar sein.

Und sonst?

Die Opinel Messer sind ein nettes Gimmick – und werden anscheinend oft eingesackt. Für 20 Euro kann man die Messer als Andenken kaufen und offiziell mit nach Hause nehmen. Hoffentlich sind die Klingen dann aber schärfer als bei den Messern im Restaurant…

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